Wandelröschen verändern beim Aufblühen ihre Farbe und machen daher ihrem Namen alle Ehre. Mittlerweile gibt es ca. 150 Arten. Jedoch wurde das Wandelröschen erst in den letzten Jahren wieder neu entdeckt und ziert nun wieder vermehrt Gärten und Kübel.

Warme, helle und sonnige Standorte sind für Wandelröschen ein Muss. Sind die Sommer nicht sonnenreich, ist es daher leider eine eher unattraktive Pflanze. Die Blütezeit geht von Mai bis Oktober.

Das Wandelröschen ist nicht winterhart und wird daher meist in Kübeln gehalten, welche vor dem Frost nach Drinnen gebracht werden.

Junge Pflanzen sollten mehrmals im Jahr zurückgeschnitten werden, damit sie schön dicht wachsen. Bei älteren Pflanzen kommt es auf die Überwinterung an. Überwintert die Pflanze an einem dunklen Ort, sollte bereits im Herbst zurückgeschnitten werden. Bei heller Überwinterung ist ein Rückschnitt im Februar bzw. März angebracht. Durch den Lichtmangel bei dunkler Überwinterung bildet das Röschen den Winter über nur schwache Triebe.

Daher sollte man die Pflanze im Frühjahr dann nochmals stark zurückschneiden, um starke Triebe zu fördern. Ein Rückschnitt ist insbesondere für die Blütenpracht sehr wichtig, da alte Triebe blühfaul sind. Es empfiehlt sich, das Wandelröschen um ca. 2/3 zurückzuschneiden. Im Sommer ist es wichtig, dass die verblühten Dolden abgeschnitten werden, damit sich keine Samen bilden. Bei Hochstämmchen ist der Neuzuwachs ständig zu entspitzen, damit eine buschige und dichte Krone das Stämmchen ziert.

(TB)

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