Silberfische (Zygentoma) gehören zur Familie der Insekten, sind knapp einen Zentimeter groß, haben zwei Tastfühler, sind lichtscheu und äußerst flink. Den Namen verdankt das Silberfischchen seiner silber-metall-grauen Farbe, die durch die silberne Schuppenhaut hervorgerufen wird. Diese Insekten gehören zur Familie der Fischchen, die es höchstwahrscheinlich schon seit über 300 Mio. Jahren auf der Erde gibt.
Silberfische vermehren sich rasend - die Weibchen legen bis zu 100 Eier bevorzugt in Spalten, Ritzen oder kleinen Öffnungen. Eine Temperatur von 25-30° Celsius begünstigt die Vermehrung, während Kälte und Trockenheit den Silberfischen schaden.
Überall dort, wo es schön warm und dunkel ist, finden sich diese kleinen Insekten an: hinter Schränken und Fliesenritzen, in kleinen Holzspalten oder hinter der Tapete, im Badezimmer oder unter dem Kühlschrank. Erst wenn es dunkel wird kommen die nachtaktiven Fischchen aus ihren Verstecken. Doch diese Insekten kennen auch einen Feind: den Menschen.
Gute Belüftung und Trockenhaltung von feuchten Räumen lassen Silberfische verschwinden, da eine Vermehrung unter den nun gegebenen Lebensbedingungen nicht mehr möglich ist. Auch das Durchlaufen von kochendem Wasser in Waschausgüssen können die Silberfische fernhalten. Aber was kann man tun, wenn man die Schädlinge schon entdeckt hat?
Nach einem alten Hausmittel streut man Zucker und Backpulver in der Menge 1:1 auf ein Stück Papier - am nächsten Morgen wird diese dann entfernt. Die Silberfischchen werden sich unter der Zuckermasse befinden, denn diese Insekten werden unter Fachleuten auch “Zuckergast” genannt, da sie eine Vorliebe für Kohlenhydrate, wie z.B. Zucker oder Stärke haben. Der Einsatz von Lavendel- oder Zitronenöl, einer Ingwerknolle oder spezielle Köderdosen lassen die Schädlinge aber ebenso verschwinden.