Um Kartoffeln anzubauen muss man sich nicht erst nach einem geeigneten Untergrund umschauen. Die Kartoffel kann sich nahezu in jeder Art von Boden ausgezeichnet entwickeln. Allerdings eignet sich am Besten ein sandiger Lehmboden, der sowohl nährstoffreich, als auch gut luftdurchlässig ist, was der Kartoffelknolle beim Wachsen sehr entgegen kommt.
Bevor der Keimling jedoch in die Erde gesetzt wird, ist ein Vorkeimen, im Zeitraum zwischen Januar und März, je nach Kartoffelart, sehr von Vorteil. Mit der Krone oder auch den Augen des Keimlings nach oben werden diese dicht an dicht in Obstkisten gesetzt und bei niedriger Temperatur so lange gehalten, bis die Triebe ca. 10 cm lang sind.
Danach können die Knollen in die Erde gesetzt werden. Die Erde sollte locker und trocken sein. Auch hier muss die Frucht mit dem Auge nach oben eingesetzt werden. Kartoffeln werden in Reihen angebaut.
wischen jeder Knolle liegen 25 bis 35 cm. Die Reihen sollten 60 bis 70 cm voneinander entfernt sein. Die Keimlinge werden nun wieder mit Erde zugedeckt. Sobald die Triebe aus dem Erdreich herausreichen, werden sie vorsichtig wieder mit Erde bedeckt, um gleich bleibende Wachstumsverhältnisse zu wahren.
Die Erntezeit von Kartoffeln findet je nach Reifegrad der einzelnen Kartoffelsorten zwischen Juli und Oktober statt.
(TB)